Donnerstag, 22. Juni 2017

Evangelische Christen in Ägypten helfen Flüchtlingen

Über die Situation von Flüchtlingen in Libyen, Griechenland und der Türkei wird immer wieder berichtet. Wenig bekannt dagegen ist über die Situation von Flüchtlingen in Ägypten, das eines der wichtigsten Transitländer von Afrika nach Europa ist. Auch leben viele Flüchtlinge aus dem arabisch-sprachigen Raum (Syrien, Irak) in Ägypten und harren dort aus, bis es in ihrer Heimat wieder ruhiger wird. Sie sind vor allem nach Ägypten gegangen, weil sie dort sprachlich keine Probleme haben. Der UNHCR hat in Ägypten 200.000 Flüchtlinge registriert. Menschenrechtsorganisationen gehen aber davon aus, dass rund 500.000 illegal im Land leben, teilweise schon viele Jahre, weil die Hoffnung, einen Weg nach Europa zu finden, sich bisher nicht realisieren ließ. Auch darf der UNHCR Flüchtlinge nicht nachträglich registrieren. Werden sie von der Polizei aufgegriffen, landen sie sofort im Gefängnis. Und der einzige Weg in die Freiheit ist der Kauf eines Rückflugtickets in die Heimat. Die sogenannten Detention Camps (oft nur kleine Arrestzellen in Polizeistationen) platzen aus allen Nähten. Nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen werden die Zellen mit so vielen Leuten belegt, dass sich nicht alle gleichzeitig zum Schlafen hinlegen können. Wer nicht von der Polizei aufgegriffen wird, versucht entweder übers Mittelmeer nach Europa zu kommen, wobei sich Alexandria zunehmend zum neuen Schleusermekka entwickelt. (Je gefährlicher es in Libyen wird, desto mehr Transit-Flüchtlinge drängen nach Ägypten.) Nicht umsonst hat die Bundeskanzlerin Anfang März Ägypten besucht und dort einen ähnlichen Deal mit der Regierung ausgehandelt wie mit der Türkei, dass Ägypten Geld dafür bekommt, Menschen an der Flucht übers Mittelmeer zu hindern. Die ägyptischen Behörden haben seither die Gangart gegenüber Flüchtlingen verschärft.  Das Thema Flüchtlinge spielt in der ägyptischen Bevölkerung an sich keine große Rolle. Wer als Flüchtling in Ägypten lebt, versucht so unauffällig wie möglich zu überleben. Aufgrund des rechtlosen Status sind Flüchtlinge Ausbeutung und Missbrauch schonungslos ausgesetzt. Menschenrechtsverletzungen in diesem Zusammenhang werden so gut wie nicht geahndet. Kirchengemeinden mit ihren Hilfsangeboten sind deswegen umso wichtiger. Sie sind dafür bekannt, dass man den Leuten dort vertrauen kann. 

Die evangelisch-presbyterianische Gemeinde in Alexandria hilft syrischen Flüchtlingen, die in Alexandria gestrandet sind. Sie wollen nicht wegschauen. Beim GAW hat die Gemeinde um Unterstützung gebeten vor allen Dinge für 100 Flüchtlingskinder, dass ihnen geholfen wird, eine Schule besuchen zu können. Ebenso sollen Ventilatoren für 40 Flüchtlingsfamilien angeschafft werden. Insgesamt sind 7.000 Euro erbeten.

Helfen Sie mit!

GAW
KD-Bank
IBAN: DE42 3506 0190 0000 4499 11
BIC: GENODED1DKD
Stichwort: Nothilfe

Donnerstag, 15. Juni 2017

Hilfe für theologische Stipendien in Brasilien

Studenten an der EST bei einem Gottesdienst
Pfarrer Martin Volkmann - Leiter des GAW Brasilien - schreibt Besorgniserregendes aus Brasilien: "Uns geht es zwar noch gut. Aber wir verfolgen mit Sorge, was sich auf politischer Ebene in Brasilien abspielt mit all den Konsequenzen für die Wirtschaft, das soziale Gefüge im Land - und das besonders für die vielen Armen der Bevölkerung. Der Präsident ist auf illegitime Weise an die Macht gekommen. Er und verschiedene Minister stehen wegen verschiedenster Vorwürfe unter Anklage - insbesondere wegen Korruption. Aber selbst die Justiz im Land bis zum obersten Gericht scheinen nicht neutral und unabhängig zu sein. Parallel zu dieser ganzen Situation laufen im Parlament Gesetzesänderungen, die das Arbeitsrecht und besonders die Rentenfrage betreffen. Alte Rechte der Arbeiter werden beschnitten. Im Grunde wird es so sein, dass man niemals in den Ruhestand gehen kann. - Wir bedanken uns bei euch allen im GAW für eure Solidarität, eure Gebete und Hilfe!"
In dieser Situation in Brasilien Theologie zu studieren ist eine besondere Herausforderung. Das GAW unterstützt den Stipendienfonds der Lutherischen Kirche Brasiliens (IECLB). Die Verantwortlichen schreiben uns: "Die Theologische Hochschule – EST hat ihren Sitz in São Leopoldo/Rio Grande do Sul, dem südlichsten Bundesland Brasiliens. Die Zahl der Studierenden, die der IECLB angehören, liegt um die 90, die sich über 5 Jahre lang für den späteren Dienst in der Kirche vorbereiten. Außerdem gibt es auch mehrere Studierende aus anderen Krichen. 95% dieser Studierenden der IECLB kommen aus entfernten Regionen, wie z.B. Amazonas, Mato Grosso, Bahia, Espírito Santo, São Paulo, Paraná und Santa Catarina.
Die meisten Studierenden kommen aus Familien, die nicht in der Lage sind ihre Söhnen und Töchtern beim Studium zu unterstützen. Sie sind meist Kleinbauern oder Arbeiter in den Großstädten. Daher hängt ihr Theologiestudium in großem Masse von der finanziellen Unterstützung durch die Kirche ab. Aber diese Beihilfe der Kirche reicht nicht. 
Außerdem haben wir immer mehr Studierende, die aus schwierigen Familienverhältnissen kommen: Kinder von getrennten Eltern, junge Leute, die schon von ihrem Partner getrennt sind, ledige Mütter mit kleinen Kindern, schon etwas ältere Studierende, viel sind arm." 

Das GAW unterstützt den Stipendienfonds der IECLB in jedem Jahr mit 5.500 Euro! Helfen Sie mit!

GAW
KD-Bank
Konto: 44 99 11
BLZ: 350 601 90
IBAN: DE42 3506 0190 0000 4499 11
BIC: GENODED1DKD
Stichwort: Stipendien

Mittwoch, 14. Juni 2017

Gedenken an Opfer der Deportationen im Baltikum

Der 14. Juni ist in den baltischen Staaten ein Trauertag. In Estland, Lettland und Litauen erinnern die Menschen sich an diesem Tag an die Opfer der Massendeportation vom 1941 als nach der Annexion durch die Sowjetunion schätzungsweise 50 000 Menschen nach Sibirien deportiert wurden.
Denkmal für Opfer von Deportationen 1941 und 1949
am Bahnhof Risti in Estland.
Foto: wikimedia commons/nosser
Auf dem Foto ist das Denkmal für Deportationsopfer am Bahnhof Risti zu sehen. Das Kreuz wird von gebogenen Eisenbahnschienen gebildet. Durch diesen Verkehrsknotenpunkt in Westestland wurden schätzungsweise 3 000 Menschen mit Zügen nach Sibirien gebracht.

Unter den Opfern, die den Bahnhof Risti passierten, war auch Eha Üksti, die Tochter des früheren Schuldirektors aus Haapsalu. Eha war eine Schulfreundin von Laine Villenthal, die im Jahr 1967 als erste Frau in der lutherischen Kirche in Estland zur Pfarrerin ordiniert wurde. In ihrer Biografie "Wir wollen keinen anderen Pfarrer! Die Geschichte der ersten ordinierten Pfarrerin in Estland" erinnert Laine Villenthal an ihre Schulfreundin Eha:

„Ich suchte Ehas Großmutter auf. In dieser Schicksalsnacht hatte sie nichts gehört, bis die Familie zu viert die Treppe herunterging. Ihre Tochter sagte nur: „Mutter, wir gehen weg.“ Als umsorgende Großmutter hat sie gemerkt, dass ihr Schwiegersohn nur einen dünnen Sommermantel trug und sagte: „Anton, zieh dir einen warmen Mantel an!“ „Ach, im Gefängnis brauche ich doch keinen dicken Mantel!“,erwiderte er.
Am nächsten Tag hörte sie, dass der Zug mit den Gefangenen in Haapsalu am Bahnhof stand. Als erstes fiel ihr ein, dass ihr Enkel Lembit niemals mit anderen aus einer Tasse trank. Sie konnte nicht selber hingehen, bat aber jemanden, eine Drei-Liter-Milchkanne hinzubringen.
Als die Tochter aus Sibirien schrieb, stand da: „Danke für die Milchkanne! Darin waschen wir uns, darin wasche ich Wäsche und damit holen wir Suppe.“ 

Ich habe Eha auch einen Brief geschickt, erfuhr aber nie, ob er ankam.“

Weitere Infos
über Deportationen aus Estland: https://de.wikipedia.org/wiki/Deportation_aus_Estland  
Hintergründe zur Pfarrerin Laine Villenthal und ihrer Autobigraphie: https://www.facebook.com/LaineVillenthal/
Buchbestellungen und Leseprobe: http://www.gustav-adolf-werk.de/neuerscheinungen.html

Dienstag, 13. Juni 2017

Das GAW half bei der Pfarrhaussanierung in Crizbav

"Herzlich bedanken wir uns für die solidarische Hilfe des GAW zur Renovierung des Pfarrhauses bei uns Crizbav in Rumänien", schreibt der lutherische Pfarrer Bencze Nimród. "Ohne diese Hilfe wäre es sehr schwer geworden. Das Dach war undicht. Die Ziegel veraltet und porös. So mussten wir das komplette Dach sanieren. Zudem konnte der Schornstein repariert werden. Wir hoffen, dass wir in den kommenden Jahrzehnten hier keine Probleme haben werden. 
Crizbav (ungarisch: Krizba) liegt im historischen Burzenland in Siebenbürgen. Das Dorf hat 1.200 Einwohner, von denen fast die Hälfte Roma sind. Die lutherische Gemeinde zählt 408 Glieder. „Viele unserer Gemeindeglieder, die Arbeit haben, müssen pendeln und kommen nur fürs Wochenende nach Hause. Andere wohnen nicht mehr im Dorf, kommen aber oft, um ihre Eltern zu besuchen und halten den Kontakt mit der Gemeinde aufrecht“, beschreibt der Pfarrer die ernüchternde Realität seiner Dorfgemeinde. „Leider sind viele auch arbeitslos oder leben von einer niedrigen Rente von umgerechnet 80-150 Euro.“ Trotz dieser schwierigen Ausgangslage schafft es die Gemeinde, alle Altersgruppen anzusprechen. Als eine Erneuerung ist demnächst geplant, junge Familien und Paare in eigene Bibelstunden einzuladen


Das GAW hat im Projektkatalog insgesamt 6.000 Euro für dieses Projekt gesammelt. Allen Spendern sei herzlich gedankt!




Sonntag, 11. Juni 2017

Evangelischer Gottesdienst aus der St. Michaeliskirche in Tallinn

Pastor Matthias Burghardt
„1523 kam der erste evangelische Prediger ins heutige Estland. Die Reformation hat in Estland viele Spuren hinterlassen. Wahrscheinlich gäbe es ohne die Reformation keine estnische Identität, denn durch die Reformation entwickelte sich eine gemeinsame estnische Sprache“, erläutert Pastor Burghardt vor dem Beginn des Fernsehgottesdienstes am 11. Juni. Unter dem Motto des Lutherwortes: Wenn morgen die Welt unterginge, so würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen. „Den Mut und die Hoffnung, die von diesem Satz ausgeht brauche wir bei uns in Estland,“ so der Erzbischof Urmas Viilma der estnische-lutherischen Kirche, zu der die deutschsprachige Gemeinde gehört. „Nur 30% der Menschen in Estland sind Mitglieder
Erzbischof Urmas Viilma
einer Kirche. Die kommunistische Zeit hat viel zerstört. Wir wollen weiterhin „Apfelbäume“ pflanzen in Estland und das Evangelium froh verkünden.“ Die lutherische Kirche in Estland hat für das Reformationsjubiläum sich das Symbol des Apfelbaumes erwählt.
In seiner Predigt ging Pastor Burghardt auf die wechselvolle Geschichte des schwedischen Gotteshauses ein, aus dem der Gottesdienst übertragen wurde. Sie war in sowjetischer Zeit ein Boxsaal, in dem Bilder von Lenin und Stalin hingen. Niemand hätte gedacht, dass hier jemals wieder Gottesdienste gefeiert werden könnten. Es ist ein Zeichen der Hoffnung, dass das wieder möglich ist. „Gott ist in seiner Heiligkeit uns nahbar. Gott sucht uns unheilige Menschen und spricht uns dort an, wo wir es gar nicht mehr für möglich gehalten haben. Er lässt uns nicht allein. Für hat er uns Jesus Christus an die Seite gestellt,“ so Burghardt.
Nach dem Gottesdienst wurden zwei Apfelbäume gepflanzt, u.a. im Gemeindegarten der Betheligemeinde in Tallinn, in der täglich warme Mahlzeiten an mehr als 100 bedürftige Jugendliche verteilt werden und sie Unterstützung bei Hausaufgaben erhalten.

Donnerstag, 8. Juni 2017

Chaos in Venezuela

Proteste in Valencia
"In unserer evangelischen Schule waren in den vergangenen Tagen höchsten 10% der Schüler anwesend auf Grund der Proteste und der großen Versorgungsprobleme im Land. Am 7. Juni starben im Krankenhaus in Valencia vier Säuglinge, weil sie nicht mit Sauerstoff versorgt werden konnten. Die Gewalt nimmt zu auf den Strassen - von allen Seiten. Mindestens 60 Menschen sind seit Beginn der großen Proteste ab April getötet worden, mindestens 1.000 Menschen wurden verletzt und mindestens 2.000 Menschen wurden verhaftet. Das ganze nimmt bürgerkriegsähnliche Zustande an. In den drei Bundesstaaten Barinas, Tachira und Mérida wurde das Militär inzwischen mobilisiert," das berichtet Pastor Gerado Hands aus Venezuela. Es ist inzwischen schwerer geworden, Internet zu nutzen und eMails zu versenden, da das Internet regelmäßig ausfällt. Das Land befindet sich in einem dramatischen Zustand.
Seit April gehen Menschen auf die Strasse un protestieren gegen Präsident Nicolás Maduro.
In der Bevölkerung herrscht große Wut über die Wirtschaftskrise in dem ölreichen Land, die Lebensmittel und Medikamente knapp werden lässt. Maduro wird vorgeworfen wie ein Diktator zu herrschen. Er selbst sieht eine Verschwörung der Opposition und des Auslands hinter den Demonstrationen. Neuwahlen werden gefordert in der Hoffnung, dass dadurch das tiefgespaltene Land wieder auf die Beine kommt. Maduro will Wahlen für eine Verfassunggegebende Versammlung durchführen, gleichzeitig aber Kandidaten dafür positionieren. Die Ziele zwischen Regierung und Opposition im Blick auf die Neuwahlen liegen weit auseinander. Derweil driftet das Land weiter ab ins Chaos.
Ein Dialog scheint derzeit kaum möglich. Wie können die tiefen Gräben überwunden werden?
Auf der Vollversamlung des Lutherischen Weltbundes (LWB) in Namibia wurde am 16. Mai eine Resolution verabschiedet, nachdem der lutherische Kirchenpräsident Gerado Hands intensiv auf die Not in Venezuela aufmerksam gemacht hat. In der Resolution wird der tiefen Besorgnis um der Gewalt und der dramatischen Versorgungskrise Ausdruck gegeben. Es wird dazu aufgerufen, eine Gesellschaft zu bauen, in der alle sich einbringen können. Die Regierung wird aufgefordert, einen leichteren Zugang zu Lebensmitteln und Medikamente aus dem Ausland zuzulassen. Gleichzeitig werden alle Parteien aufgefordert, die Gewalt zu beenden. Die Regierung wird aufgefordert, die Menschenrechte zu wahren und demokratische Spielregeln einzuhalten. Die Partnerkirchen des LWB werden gebeten, der lutherischen Kirche beizustehen und ihr materiell und geistlich beizustehen.

Mittwoch, 7. Juni 2017

Wiederaufbau der evangelischen Kirche in Nabik fast beendet

Altarraum in Nabik nach der Sanierung
"Der Wiederaufbau unserer Kirche in Nabik geht gut voran," schreibt der Gemeindevorsteher der evangelischen Gemeinde in Nabik. Es liegt auf halber Strecke zwischen Damaskus und Homs. Vor dem Bürgerkrieg hatte Nabik ca. 50.000 Einwohner. Jetzt sind es noch 32.000 Einwohner. Vor dem Krieg lebten 800 christliche Familien in Nabik, davon waren 80 evangelisch. Viele Familien sind auf Grund des Krieges geflohen in den Libanon, nach Damaskus oder Malula.
Altarraum vor der Sanierung
Nabik war am Beginn des Kriegs über ein ½ Jahr in Händen von IS-Terroristen, die die Kirchen geschändet und zerstört haben. Die katholische Kirche konnte mit französischer Hilfe wieder aufgebaut werden, die rum-orth. Kirche mit italienischer Hilfe. Bisher ist es nicht gelungen, Hilfe für den Wiederaufbau der evangelischen Kirche zu bekommen.
Zur evangelischen Gemeinde zählen noch 10 Familien mit ca. 40 Personen. Pastoral wird die Gemeinde von Pfr. Mofid Karajili betreut, der einmal im Monat die Gemeinde geistlich versorgt. Zu den Angeboten für Kinder kommen sehr oft zahlreiche Kinder aus katholischen und orthodoxen Familien.
Ursprünglich gehörte zur Gemeinde auch eine Schule, die 280 SchülerInnen besuchten aus allen Religionen und Konfessionen. Diese Schule ist durch den Krieg völlig zerstört worden.
Die Kirche wurde 1932 erbaut. Sie ist entstanden aus der dänisch-lutherischen Missionsarbeit. Aus dieser Missionsarbeit war auch ein Krankenhaus hervorgegangen, das durch die Regierung 1970 der Gemeinde allerdings wieder genommen wurde.
Nabik ist jetzt unter Kontrolle der syrischen Regierung. Die Gegend gilt als stabil. Es gab keine Kämpfe mehr.
"Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung des GAW! Und dankbar sind wir auch, dass wir in unserer Kirche mit Pfarrer Mofid Karajili in der letzten Woche das Heilige Abendmahl feiern konnten!" schreibt der Gemeindevorsteher.